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Quantic Dream im Höhenflug: Detroit: Become Human knackt die Drei-Millionen-Marke, NetEase erwirbt Anteile und Komplettierungsraten zu Detroit auf Platz 1. Hier die Neuigkeiten im Überblick.

Connor Analyse

Erst im Dezember 2018 konnte das Spiel mehr als zwei Millionen verkaufte Einheiten verzeichnen. Nun, einen guten Monat später, hat die Kaufkraft der Kunden, mit einer weiteren Million abgesetzter Exemplare noch einmal nachgelegt. Für ein PlayStation-exklusives Spiel, dessen Release gerade einmal acht Monate zurück liegt, ist das eine wirklich nette Bilanz. Quantic Dreams CEO David Cage begründet diesen Meilenstein besonders mit dem kommerziellen Erfolg in Japan und ganz Asien. In einem Interview mit dem Online-Magazin venturebeat.com resümiert Cage:

"Acht Monate nach der Veröffentlichung nähern wir uns weltweit drei Millionen verkauften Einheiten als exklusiver PS4-Titel an. Die kommerzielle Leistung des Spiels ist besonders in Japan und ganz Asien bemerkenswert."

Weiter informiert der Franzose, dass an der Entwicklung zu Detroit: Become Human rund 200 Angestellte mitgearbeitet hätten. Nun wolle man das Team um weitere Hundert Personen erweitern.

Die Komplettierungsraten zu Detroit: Become Human verraten, dass dieser Schritt angemessen ist. Mit einer Komplettierungsrate von 62 Prozent ist das Spiel auf Platz eins, wenn es um das Beenden der Story eines Titels geht und das bei Konkurrenten, wie Assassin's Creed Odyssey (25 Prozent), God of War (54 Prozent) und Red Dead Redemption 2 (22 Prozent). [1]

Doch es gab noch weitere Neuigkeiten zu Quantic Dream: NetEase erwirbt Anteile des seit 22 Jahren bestehenden Studios. Diablo-Fans können mit dem Namen NetEase vielleicht einiges anfangen, auch wenn diese Verknüpfung vermutlich eher negativer Natur sein könnte. Das chinesische Unternehmen arbeitet zusammen mit Blizzard derzeit an dem Mobile Game "Diablo Immortal". Diese Ankündigung wurde von Spieler_innen der Diablo-Reihe weitestgehend schlecht aufgenommen. Ebendieses Unternehmen kaufte sich nun in vergleichsweise kleinem Maßstab in das französche Entwicklerstudio für interaktive Filme ein. Cage betont, bei diesem Schritt ginge es nicht darum, finanziell gestützt zu werden, sondern darum, in Zukunft Spiele für verschiedene Plattformen anbieten zu können. Das Unternehmen, so Cage, werde weiterhin unabhängig agieren und kreative Games, die sich mit gesellschaftskritischen Themen befassen, produzieren.

Unter Umständen könnte sich Quantic Dream diesen Schritt bei einem anderen Entwickler für interaktive Spiele abgeguckt haben: Supermassive Games. Die Until Dawn-Macher hatten via PlayLink im Jahre 2017 das Game Hidden Agenda herausgebracht, welches über die PlayStation 4 und mehrere mobile Geräte gespielt werden kann.

Quantic Dream arbeitet bereits an einer neuen Engine, die plattformübergreifend kompatibel sein soll. Auf Grundlage dieser Engine sollen neue Spiele entstehen, über die Cage zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht sprechen möchte.

Diese Entwicklungen bescheren uns hoffentlich auch in Zukunft erstklassige Spiele aus dem Hause Quantic Dream.

Wie bewertet ihr diese Neuerungen in der Geschäftsstruktur?

Referenzen

  1. gamerevolution.com

Siehe auch

Connor Hank Ende