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Carl Manfreds Anwesen ist ein Schauplatz in Detroit: Become Human.

Hintergrund Bearbeiten

Carl Manfred ist ein Künstler und Virtuose. Dies wird bereits bei einem kurzen Blick auf sein großzügiges Anwesen deutlich. Über die vielen Jahre hinweg, die er sich der Malerei widmete, erlang er großes Ansehen in der Kunstszene, so dass er es sich finanziell leisten konnte, sein Haus mehr und mehr an die speziellen Bedürfnisse, die das Älter-werden mit sich bringt, anzupassen. Um seinem Beruf nachzukommen, muss Manfred nicht einmal mehr das Anwesen verlassen, es sei denn natürlich, er wird zu Veranstaltungen eingeladen. In einem Vollglas-Anbau richtete er sich sein Künstleratelier ein. Neben den alltäglichen Dingen, die jeder Maler benötigt, hat sich Manfred in dem lichtdurchfluteten Raum einen Stuhlheber installieren lassen, mit dem er sitzend bis unter die Decke fahren kann. Davor befindet sich eine wand-hohe Leinwand.

Sämtliche Türen im Gebäude sind extra breit, damit Carls Rollstuhl leicht hindurch passt und öffnen sich automatisch über Bewegungssensoren. Die Haustür jedoch scannt Besucher vor der Tür erst ab, bevor sie sich öffnet. Markus beispielsweise wird jedes Mal von der KI namentlich mit den Worten: "Willkommen Zuhause, Markus! begrüßt.

Der Eingangsbereich ist sehr offen gestaltet. Außer einem Garderobenständer, einer Anrichte und einem kleinen Käfig mit zwei Kanarienvogelandroiden befindet sich dort nichts. Nach Betreten des Hauses, hinter der ersten Tür links, ist die funktionell eingerichtete Küche. Von dort aus kann man direkt in den Wohn- und Essbereich gelangen. Dieser ist jedoch auch über den Eingangsflur erreichbar.

Das Wohnzimmer kommt in Sachen Größe einem Saal gleich und ist lebendig ausgestattet. In jeder kleinsten Ecke finden sich Mitbringsel von Reisen und kleine Kunstobjekte. Vor der Tür zur Küche ist der große Esstisch, von dem aus der Fernseher zu sehen ist. Dahinter ist eine Sofa-Sitzecke, neben der eine kleine Fensternische zum Schachspielen einlädt. Im hinteren Teil des Zimmers steht eine lebensgroße Giraffe, deren Kopf bis in das Stockwerk darüber ragt. Dies ist nur möglich, da das Wohnzimmer nach oben hin offen ist. Das Dach schließt erst mit dem oberen Stockwerk. Direkt hinter der Giraffe, auf der linken Seite, führt eine Wendeltreppe nach oben. Dieser Bereich ist allerdings nicht betretbar. Im rechten hinteren Teil des Raumes ist die Wand mit Bücherregalen bedeckt. In der Ecke steht ein Klavier. Mittig in der Wand ist die Tür zu Carl Manfreds Atelier. Diese Wand war eine Außenwand, bevor das Studio angebaut wurde.

Vom Eingangsflur aus führt eine Treppe hinauf. Diese ist mit einem farbenfrohen Teppich bedeckt und ist mit einem Treppenlift ausgestattet. Von dort gelangt man in den Bereich über dem Wohnzimmer. Neben dem Geländer ist rundherum ein schmaler Gang und zahlreiche Fenster an der Hauswandseite. Wieder finden sich einige Regale mit Literatur, sowie eine kleine Sitzecke und ein Teleskop. Der Kopf der Giraffe ist von dort aus gut zu sehen, ebenso wie das gigantische Skelett eines Meerestieres. Beim Betreten der Empore links den Weg entlang, befindet sich die Tür zu Carls Schlafzimmer. Auch dieses ist bunt eingerichtet und steckt voller Kunst, die teilweise wegen des Platzmangels einfach auf dem Boden vor dem Kamin steht. Ein Zugang zu dem Badezimmer ist direkt erreichbar.


Kapitel Bearbeiten

Der Maler Bearbeiten

Markus hat bei Bellini Paints einige Besorgungen für Carl erledigt. Daheim angekommen, räumt Markus das Studio auf und bereitet Carls Frühstück vor. Dann geht er nach oben und weckt Carl. Nachdem dieser seine Medikamente verabreicht bekommen hat, trägt Markus ihn ins Badezimmer. Im Anschluss setzt der Android den alten Herrn in dessen Rollstuhl und fährt ihn zum Treppenlift. Unten angekommen frühstückt Carl an dem großen Esstisch und sieht dabei Fernsehen. Währenddessen kann Markus etwas lesen, eine Runde Schach spielen oder Klavier spielen. Egal wofür er sich entscheidet, wird Carl irgendwann zu ihm stoßen. Die beiden unterhalten sich kurz über das, was Markus gerade macht und begeben sich dann ins Atelier. Mit Hilfe des Hebers fährt der Mann weiter nach oben, so dass er oben-mittig an seinem Werk weiterarbeiten kann. Markus entfernt zuvor den Vorhang für ihn. Irgendwann bitte Carl dann Markus, ebenfalls etwas zu malen. Dieser kann sich diverse Gegenstände im Studio ansehen und fertigt dann eine perfekte Kopie an. Carl erklärt dem Androiden, worauf es in der Kunst ankommt, woraufhin Markus seine Augen schließen und ein eigenes Bild malen soll. Gerade als das Gemälde vollendet ist, platzt Carls Sohn Leo herein und verlangt Geld von seinem Vater. Ein Streit entflammt und Leo verlässt wütend das Anwesen.

Gebrochen Bearbeiten

Carl und Markus kommen von einer Vernissage nach Hause zurück. Markus schiebt wie immer den Rollstuhl des Mannes. Sie betreten das Wohnzimmer, wo Markus einen Scotch für Carl servieren will, als dieser bemerkt, dass nebenan im Atelier das Licht brennt. Marcus ordert die Polizei. Es stellt sich heraus, dass Leo erneut in das Gebäude eingedrungen ist, offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen und um Bilder von Carl für den ungefragten Verkauf zu stehlen. Markus soll Leo dazu bewegen, wieder zu gehen, doch dieser ist vollkommen in Rage und wird handgreiflich. Als die Polizei eintrifft, ist es bereits zu spät: Entweder liegt Leo schwer verletzt am Boden oder Carl ist an einem Herzanfall gestorben. So oder so werden die Wachmänner Markus für den Verantwortlichen halten und auf ihn schießen.

Nacht der Seele Bearbeiten

In diesem Kapitel ist das Anwesen nur zu sehen, wenn Carl in "Gebrochen" nicht gestorben ist.
Nachdem Markus viel Zeit bei Jericho verbracht hat, kehrt er ein letztes Mal in sein wahres Zuhause zu seinem Vater zurück. Noch immer begrüßt erkennt und begrüßt ihn die KI an der Haustür, was bedeuten muss, dass Carl wollte, dass Markus wieder nach Hause zurückkehren kann. Markus kann sich etwas in dem Haus umsehen oder direkt nach oben gehen. Dort lernt er den neuen Pfleger von Carl kennen und geht dann schwermütig ins Schlafzimmer. Dort hat sich Carl ein provisorisches Krankenzimmer einrichten lassen, welches nun nicht mehr nur voller Kunstwerke, sondern vor allem voller medizinischer Geräte ist. Im Raum ist zudem kaum Licht. Scheinbar sind die einzigen Lichtquellen die Maschinen an die Carl angeschlossen ist. Markus kann sich nun mit seiner ehemals engsten Bezugsperson austauschen oder wütend werden. In jedem Fall ist dies das letzte Mal, dass der Android in Carls Anwesen zurückkehrt.

Wissenswertes Bearbeiten

  • Viele Bereiche des Anwesens sind für die Spieler_innen nicht betretbar. Die Räume, die angesehen werden können, stellen höchst wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Areals dar.
  • In "Der Maler" kann Markus die beiden Kanarienvogelandroiden aktivieren.
  • Markus kann sich viele der Gemälde und Gegenstände im Haus ansehen.
  • Das Haus ist technisch gesehen auf einem innovativen Stand. Dass Leo selbiges "einfach so" ungefragt betreten kann, bedeutet, dass Carl die Empfangs-KI dementsprechend programmieren ließ.
  • Zlatko Andronikov hat ein seinem Haus den gleich Kronleuchter wie Carl in seinem Flur hängen. Der von Andronikov ist jedoch dunkler in der Farbgebung.
  • An der Wand hinter dem Esszimmertisch hängt das gleiche Bild, welches auch in Elijah Kamskis Haus im Poolraum hängt.

Galerien Bearbeiten

Wohnzimmer Bearbeiten

Atelier Bearbeiten

Schlafzimmer Bearbeiten

Oberes Stockwerk Bearbeiten

Außenbereich Bearbeiten

Unterer Flur und Küche Bearbeiten

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